Warum ich glaube, dass ich dich unterstützen kann?!

Du möchtest deine Zeit im Ausland sinnvoll nutzen, Abenteuer erleben und als Expat-Familie den Aufenthalt genießen?

Aber irgendwie klappt das nicht?

 

Das kenne ich. Sehr gut sogar.

Ich war oft am Verzweifeln.


Mein Start in ein Leben im Ausland war alles andere als erfolgreich. Bei meinem ersten Auslandsaufenthalt war ich in einer Kleinstadt in England, ich sollte als Au Pair zwei Kinder im Kindergarten-Alter betreuen. Bei meiner Ankunft wurde mir von der Familie mitgeteilt, dass ich im Zimmer der Kinder wohnen solle, das wäre ja praktisch, weil wir dann quasi wie Geschwister seien. Das für mich vorgesehene Zimmer hatten sie an eine Studentin vermietet. Als ich dann im Badezimmer noch nicht einmal von innen zuschließen konnte, weil es schlicht kein Schloss oder Riegel gab, reichte es mir. Mein erstes Au-Pair-Sein dauerte keine 5 Stunden.


Meine Geschichte ist ein Hin und Her zwischen München und der Welt. Als Erzieherin war ich als Au Pair und Nanny in New Jersey (USA). Damals habe ich begriffen, dass mein Leben aus mehr als nur Konsum und Karriere bestehen soll.

Also studierte ich Sozialpädagogik, um meine Gabe - Menschen Mut zu machen und sie ins Handeln zu bringen - auch theoretisch zu untermauern. Im Rahmen des Praxissemesters im Studium der Sozialen Arbeit arbeitete ich in Davos in der Schweiz, zudem war ich einen Sommer als Praktikantin bei der Konrad Adenauer Stiftung in Bangkok.

Nach meinem Abschluss machte ich mich mit einer Freundin auf, die Welt zu erkunden. Zuerst ging es nach Jamaika, dann kauften wir einen Camper und fuhren quer durch Südamerika. In den 1,5 Jahren „on the road“ lernte ich mich selbst ganz gut kennen. Die letzten Monate reiste ich allein, was ich als pure Freiheit erlebte. Dennoch gab es viele einsame und auch gefährliche Momente, in denen ich an meiner Entscheidung zweifelte. Als ich auf einem einsamen Parkplatz im Nationalpark in Ecuador fast überfallen wurde, kam mir immer wieder in den Sinn, wie oft mich meine Eltern vor den Gefahren gewarnt hatten... aber glücklicherweise ging es gut aus, ich kam mit dem Schrecken davon und bewegte mich fortan etwas vorsichtiger.



Als das Geld zur Neige ging, kam ich zurück. Ein Stellenangebot in Ecuador reizte im Jahr darauf wieder mein Fernweh, also übernahm ich die Leitung des Kindergartens der Deutschen Schule Cuenca. Nach einigen Wochen Reisen in Mittelamerika und einer Yoga-Lehrer-Ausbildung in Costa Rica zog ich nach Ägypten, um an der Europaschule Kairo die Schulsozialarbeit aufzubauen. Dort erlebte ich den zweiten Teil der „Revolution“ hautnah. Nach den zwei Jahren in Ägypten absolvierte ich noch eine intensive, mehrwöchige Fortbildung für Yoga Lehrer im Yog-Ganga Institut in Indien und bereiste im Anschluss das Land.


Zurück in München traf ich den Mann meines Lebens, wir sind heute verheiratet und ziehen eine wundervolle Tochter groß.



Ich bin Diplom Sozialpädagogin mit den Schwerpunkten Interkulturelle Studien, Sozialmanagement und Coaching. Als Fundament habe ich eine Erzieherinnen-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Um meine Fähigkeiten als interkulturelle Coach und Trainerin auszubauen, habe ich 2018 eine Ausbildung zur Systemischen Business Coach absolviert und bilde mich derzeit zur Interkulturellen Trainerin an der Universität Jena weiter. Eine Fortbildung in der Krisenintervention und psychosozialen Notfallversorgung ergänzt meinen theoretischen Background.

Im beruflichen Kontext war ich in den letzten Jahren als Angestellte vor allem in den Bereichen Beratung, Coaching, Aus- und Weiterbildung, Krisenintervention/-management und als Teamleitung von interkulturellen Teams im In- und Ausland tätig.